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Der TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg hat eindrucksvoll auf die Halbfinal-Niederlage im Pokal reagiert. Nur eine Woche nach dem bitteren Aus gelang dem Team in der Tischtennis-Bundesliga ein wichtiger 3:1-Auswärtssieg beim TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – und damit nicht nur die sportliche Revanche, sondern auch ein bedeutender Schritt in der Tabelle.

Den Grundstein für den Erfolg legte Csaba Andras, der Ruwen Filus mit einer konzentrierten und taktisch starken Leistung in drei engen Sätzen bezwang. Bad Homburg ging damit früh in Führung und gewann zusätzlich an Selbstvertrauen. Zwar musste Jo Yokotani anschließend gegen den Fuldaer Spitzenspieler Dimitrij Ovtcharov gratulieren, doch die Gäste ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen.

Juan Perez brachte Bad Homburg mit einem 3:1-Erfolg gegen Fanbo Meng erneut in Front. In einem umkämpften Match bewies Perez Nervenstärke und setzte die entscheidenden Akzente in den richtigen Momenten. Damit lag der Druck vor dem vierten Einzel klar bei den Gastgebern.

Im abschließenden Duell zeigte Jo Yokotani erneut seine Klasse. Gegen Ruwen Filus drehte er nach einem 0:2-Satzrückstand das Spiel, gewann die folgenden drei Durchgänge und sicherte Bad Homburg damit den Gesamtsieg. Das mögliche Schlussdoppel wurde nicht mehr benötigt.

Mit diesem 3:1-Auswärtserfolg belohnte sich der TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg für eine geschlossene Mannschaftsleistung und große mentale Stärke. Der Sieg bedeutete nicht nur die erfolgreiche Revanche für das Pokal-Halbfinale, sondern auch einen wichtigen Schritt nach vorne im Ligaverlauf.

In der Tabelle zog Bad Homburg durch den Erfolg an Fulda vorbei und unterstrich damit die eigene Ambition, sich im oberen Mittelfeld festzusetzen. Für die Kurstädter war es ein Auftritt, der Mut für die kommenden Aufgaben macht – kämpferisch, konzentriert und mit dem klaren Willen, auch in engen Situationen die Punkte mitzunehmen.

TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg 1:3

Ruwen Filus – Csaba Andras 0:3 (8:11, 10:12, 11:13)

Dimitrij Ovtcharov – Jo Yokotani 3:1 (11:8, 12:10, 8:11, 11:6)

Fanbo Meng – Juan Perez 1:3 (4:11, 11:7, 7:11, 11:13)

Ruwen Filus – Jo Yokotani 2:3 (13:11, 11:5, 4:11, 9:11, 5:11)