Schweres Auswärtsspiel beim Erstliga-Absteiger Ruhrstadt Herne

Nummer eins des TTC Ruhrstadt Herne: Lauric Jean (Foto: Dr. Stephan Roscher)Am kommenden Sonntag spielt der TTC Ober-Erlenbach beim letztjährigen Erstligisten TTC Ruhrstadt Herne, dem Sieger der Pokalvorrunde vor kurzem in der Wingert-Sporthalle. Herne ist auch wegen der im Schnitt besser platzierten Spieler in der Rangliste demnach klarer Favorit in dieser Begegnung. Dennoch wollen die vier Hessen Julian Mohr, Jens Schabacker, Dominik Scheja sowie Spitzenspieler Thomas Keinath ihr maximales Leistungspotential abrufen und dem Favoriten bestmöglich Paroli bieten.

Das Pokalspiel und die beiden Bundesliga-Begegnungen in Bergneustadt und zu Hause gegen Borussia Dortmund zeigten, dass man in vielen Partien auf hohem Niveau mithalten kann und dies gegen die absoluten Spitzenteams. Die Vorbereitung verlief in dieser Woche sehr unterschiedlich. Während Spitzenspieler Keinath sein Trainingsprogramm absprachegemäß mit Bundesliga-Coach Oliver Weber in Belgien absolvierte, trainierte das restliche Team um Jugendnationalspieler Dominik Scheja geschlossen im Bundesstützpunkt in Frankfurt unter der Rigide von HTTV-Cheftrainer Helmut Hampl. Alle Spieler meldeten sich zum Abschlusstraining am Freitag gesund und somit kann in Bestbesetzung am Sonntag in Herne aufgeschlagen werden.

Der Rückhalt im TTC OE ist da und viele Fans freuen sich schon auf das nächste Heimspiel am 28.9. gegen SV Union Velbert. Doch in Herne gilt es nun erst mal kleinere Brötchen zu backen und den einen oder anderen Punkt mit nach Bad Homburg zu nehmen.

Bundesligacoach Oliver Weber und der Sportliche Leiter Sven Rehde werden das Ober-Erlenbacher Team in der Ruhrstadt-Arena in der Sodinger Str. 561a in Herne betreuen, zudem werden wieder einige Fans mitreisen. 

Druck seitens der Vereinsführung gibt es nicht. Hierzu Teammanager Jo Herrmann: „Es war von Anfang an klar, dass wir gegen die etablierten Teams mit absoluten Topspielern nicht viel ausrichten können. Umso erfreulicher sind die Leistungen insbesondere im Pokal und im ersten Heimspiel gegen Borussia Dortmund. In diesem Team steckt unheimlich viel Potential, aber man muss auch mit den drei jungen Spielern Geduld haben und die Verantwortlichen in Ruhe arbeiten lassen. Sowohl im Sportlichen, als auch im Strukturellen kann hier eine große Marke für Bad Homburg und die Region heranwachsen.“

Hierzu entwickelt man permanent weiter, hilft und hofft, dass im Laufe der Saison die jungen Wilden auch ihre Erfolgserlebnisse bekommen werden.

Das Spiel kann mit allen aktuellen Ergebnissen im Liveticker verfolgt werden.

Den Vorbericht zu diesem Spiel in der Taunus-Zeitung kann man hier nachlesen.

Text: Pressesprecher Wieland Speer

 

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