Scheja bleibt und Tromer kommt

images/Laurens Tromer 2016.jpgDas Personalkarussell hat beim TTC Ober-Erlenbach fahrt aufgenommen. Nachdem sowohl Spitzenspieler Kohei Sambe, als auch die etatmäßige Nummer 2 der Bad Homburger Dang Qiu in der nächsten Saison sportliche Herausforderungen in der 1. Bundesliga suchen, muss man auch auf Jens Schabacker verzichten, den es in die 3. Bundesliga zum NSU Neckarsum zieht. 

Mit Dominik Scheja, der dann bereits in seine siebte Saison beim TTC OE gehen wird, hat man eines der Top-Talente in Deutschland weiter an sich binden können. Der talentierte U23-Kaderspieler wird weiterhin in Düsseldorf trainieren und sich unter besten Voraussetzungen weiter entwickeln können. 

„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Dominik einen jungen deutschen Nachwuchsspieler weiter in unseren Reihen haben. Man sieht an den Entwicklungen von Kohei und Dang, wie begehrt unsere jungen Spieler bei den Bundesligisten sind. Deshalb wollen wir mit unseren Partnern weiter an unseren Bedingungen arbeiten, um jungen Talenten eine Tischtennis-Heimat in Bad Homburg zu bieten“, so Teammanager Jo Herrmann.

Mit Laurens Tromer vom aktuellen Tabellendritten der 3. Bundesliga Gruppe Nord kommt ein junger und äußerst talentierter Spieler in die Kurstadt. Der Holländer ist 21 Jahre jung und passt somit optimal in die auf junge Talente ausgerichtete Konzeption des TTC OE.  Mit einer imposanten Bilanz von 13:1 Siegen im oberen Paarkreuz der 3. Bundesliga ist er neben dem Kölner Lennart Wehking der stärkste Spieler in der Liga. 

Auch der sportliche Leiter Sven Rehde freut sich auf die Verstärkung aus den Niederlanden: „Großartig, dass uns dieser Coup gelungen ist. Laurens passt menschlich und sportlich absolut perfekt in unseren Verein. Wir wollen weiterhin auf Jugend bauen und setzen diesen Kurs weiterhin konsequent fort.“

Auch die beiden verbleibenden Positionen im Team will man zeitnah ersetzen. Dazu ist man mit einem Spieler kurz vor Vertragsunterschrift. Auch an den mittelfristigen Planungen für die Tischtennis-Bundesliga will man beim TTC OE festhalten. 

Die Planungen für die Zukunft fasst Jo Herrmann wie folgt zusammen: „Wir haben im Mai oder Juni dann den nächsten Strukturbaustein hinter uns und werden unter neuem Namen an den Start gehen. Der TTC OE Bad Homburg, wie der Verein dann heißen wird, soll somit weitere Unternehmen der Region ansprechen, die mit uns den Weg in die Bundesliga gehen wollen. Dabei wollen wir neben der Spitze eine starke Breite ausbilden und über soziale Aktivitäten, wie auch Maßnahmen in Kindergärten und Schulen Unternehmen einen Mehrwert bieten.

Am 21. Mai haben wir mit dem 1. Tischtennis-Firmen-Cup Rhein-Main den Auftakt für unsere Sozial-Kampagne „Kleiner Ball – Große Wirkung“ gesetzt und hoffen auf rege Beteiligung von Firmen aus Bad Homburg und der Region.

Unseren Saisonetat von ca. 80.000 € müssen wir zukünftig deutlich steigern, wenn wir zum einen die Anforderungen an eine professionelle Organisationsstruktur auch für unsere Partner weiter optimieren wollen und zum anderen unsere jungen Talente langfristiger an uns binden wollen.“

 

Text: Jo Herrmann

Bild: Laurens Tromer

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