Der Plastik-Ball kommt, der Hesse Thomas Weikert wieder DTTB-Präsident

Drei Tischtennis-Bälle aus PlastikIn Ober-Erlenbach konnte er schon getestet werden, der neue Plastik-Ball im Tischtennis. Bei den beiden letzten Heimspielen gegen den 1. FC Köln und gegen den SV Brackwede stellte der TTC OE den Plastik-Ball interessierten Zuschauern zum Spielen gegen den Sportlichen Leiter Sven Rehde oder den Jugendwart Sören Sobek zur Verfügung. Über einhundert Jahre wurde im Tischtennis mit dem Zelluloidball gespielt, nun kommt ab der neuen Saison der Plastik-Ball.

Empfehlung für Einführung des Plastik-Balls ab Juli

Der Plastik-Ball wird ab Juli im Individual-Spielbetrieb auf Bundesebene eingesetzt, und für die fünf oberen Spielklassen spricht das Präsidium des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) die Empfehlung aus, den Plastik-Ball ebenfalls ab Sommer zu nutzen. Das bedeutet für die erste Mannschaft des TTC OE, dass sie damit zukünftig vielleicht spielen "könnte bzw. müsste"Zur Einführung des neuen Plastik-Balls ab dem 1. Juli 2014 kündigte das DTTB-Präsidium an, mit Blick auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Top-Spielerinnen und -Spieler im Erwachsenen- und Nachwuchsbereich bei allen Veranstaltungen auf nationaler Ebene mit Plastik statt Zelluloid zu spielen. Daneben wird es für die Vereine der fünf obersten Spielklassen (1. Bundesliga/TTBL, 2. Bundesligen, die dann neu eingeführten 3. Bundesligen sowie Regional- und Oberligen) eine Empfehlung des Präsidiums geben, ebenfalls auf den Plastik-Ball umzustellen. In allen Spielklassen darunter wären Vereine sowie Kreise, Bezirke und Verbände in der Ball-Wahl frei. Der Hintergrund: Laut internationalem Reglement bleibt der Zelluloid-Ball auch nach dem 1. Juli neben dem Plastik-Ball zugelassenes Spielmaterial, wird aber faktisch auf internationaler Ebene ab Sommer nicht mehr eingesetzt.

Thomas Weikert aus Limburg ist weiterhin Präsident des DTTB

Unter anderem sprachen sich die rund 60 Delegierten des Bundestags als höchstem DTTB-Organ einstimmig für eine weitere zweijährige Amtszeit des Präsidiums um Präsident Thomas Weikert aus. Für den 52-jährigen Limburger Juristen, gleichzeitig stellvertretender Präsident des Weltverbands ITTF, ist es die fünfte Legislaturperiode seit 2005 im neuntgrößten olympischen Sportverband Deutschlands. Seine Kabinettsmitglieder als Vizepräsidenten bleiben Heike Ahlert (Schleswig, Leistungssport), Arne Klindt (Hamburg, Sportentwicklung) und Michael Geiger (Haslach im Kinzigtal, Finanzen) sowie Jürgen Ahlert (Schleswig, Jugend), der zuvor einstimmig vom Bundestag im Amt bestätigt worden war. Weitere Präsidiumsmitglieder sind Ehrenpräsident Hans Wilhelm Gäb (Hofheim) und als hauptamtliche Mitarbeiter DTTB-Generalsekretär Matthias Vatheuer (Oberursel) und Sportdirektor Dirk Schimmelpfennig (Hürth).

Text: Entnommen der Pressemeldung des DTTB; Foto: Wieland Speer

Die für die Bundesligisten relevanten Beschlüsse des Bundestages in Halle (Saale)

  • Antrag Nr. 19: der Testlauf der modifizierten Coaching-Regel der letzten Spielzeiten in den Bundesligen ist nun fester und nicht mehr zeitlich befristeter Bestandteil der BLO
  • Antrag Nr. 24: sofern Relegationsrunden/Entscheidungsspiele zur Auffüllung einer der Bundesligen zukünftig notwendig sein sollten, so werden diese nicht mehr an einen neutralen Austragungsort und Durchführer, sondern einen der beteiligten Vereine vergeben, der sich für die Austragung beworben hat 
  • Antrag Nr. 26:  Veränderung der Pausenregel auf Grundlage der außerordentlichen Jahrestagung; somit findet mit Wirksamkeit ab der Spielzeit 2014/2015 die 15minütige Pause grundsätzlich immer nach 4. Spiel (d.h. nach Einzel A2 – B1) statt; der bisherige Zusatz „sofern mindestens eine der beteiligten Mannschaften dies wünscht“ ist entfernt worden, so dass die Pause dann immer stattfindet; aus gegebenem Anlass weise ich darauf hin, dass diese Regelung erst ab der nächsten Saison greift und bis dahin die Pause nachwievor nach dem 6. Spiel stattfindet (sofern mindestens eine der beteiligten Mannschaften dies wünscht)
  • Antrag Nr. 30: mit Wirksamkeit ab der Spielzeit 2014/2015 kann ein Verein mit Zustimmung des DTTB-Sportdirektors/Bundestrainers dann auch im Fall von U22 Spielern ohne Kaderstatus, die unter den TOP 50 der deutschen Rangliste geführt werden, einen Antrag stellen, genannte Spieler entgegen den Q-TTR-Werten innerhalb der Mannschaft zu melden
  • Antrag Nr. 34: mit Wirksamkeit ab der Spielzeit 2014/2015 muss die genehmigte Mannschaftsmeldung dem OSR nicht mehr zwingend in Papierform vorgelegt werden; alternativ ist dies auch in elektronischer Form per Smartphone, PC etc. möglich
  • Antrag Nr. 48: gemäß den Ergebnissen der Diskussionen bei den Jahrestagungen wurden die Durchführungsbestimmungen der Pokal-Vorrunde(n) auf die neuen Gegebenheiten der eingleisigen 2. BL / 3. BL N/S angepasst (4 Gruppen a 4 Mannschaften im System Jeder gegen jeden; Gruppensieger erreichen 1. Hauptrunde)

 Entnommen der Mitteilung des DTTB-Ligasekretärs Jens Hecking

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